Reflexionsräume

Benennung des Raums

Reflexionsräume sind keine Formate
und keine Programme.

Sie bezeichnen einen Arbeitsraum,
in dem Entscheidungen aus ihrer bisherigen Codierung gelöst
und systemfähig neu formatiert werden.

Was hier geschieht

In Reflexionsräumen werden Entscheidungen
nicht bewertet und nicht optimiert.

Sie werden aus dem Kontext gelöst,
in dem sie ihre Wirkung verloren haben,
und so neu strukturiert,
dass sie im jeweiligen System
Anschluss an Handlung finden können.

Der Fokus liegt auf der sprachlichen
und strukturellen Codierung von Entscheidung
– nicht auf den beteiligten Personen.

Was hier nicht geschieht

Reflexionsräume sind kein Ort für

  • persönliche Entwicklung oder Selbsterfahrung
  • Coaching, Begleitung oder Beratung
  • Training, Seminare oder Lernformate
  • Konfliktmoderation oder Mediation

Beziehung, Motivation und Haltung
sind nicht Gegenstand dieser Arbeit.

Wann dieser Raum relevant ist

Reflexionsräume werden relevant,
wenn Entscheidungen formal getroffen sind,
ihre Wirkung im System jedoch ausbleibt.

Insbesondere dann,
wenn Verantwortung gebunden bleibt,
Energie versickert
und Nachsteuerung zur Dauerschleife wird.

Ob ein solcher Raum sinnvoll ist,
klärt sich nicht im Vorfeld
und nicht durch Beschreibung.

Er entsteht aus der konkreten Situation
– oder nicht.

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