Verortung
Präzision entsteht hier nicht aus Erfahrung allein
und auch nicht aus Intuition.
Sie entsteht aus der konsequenten Arbeit
an den Bedingungen, unter denen Entscheidungen
im System wirksam werden oder wirkungslos bleiben.
Der Fokus liegt nicht auf Menschen,
sondern auf der Struktur von Entscheidungen
und ihrer Anschlussfähigkeit im jeweiligen Kontext.
Herkunft
Die hier verwendete Präzision speist sich aus
einer langjährigen Arbeit mit Sprache
als Struktur von Wahrnehmung und Entscheidung.
Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) wird dabei
nicht als Methode oder Werkzeug verstanden,
sondern als Grammatik:
als System, um zu erkennen,
wie Bedeutung entsteht,
wie Entscheidungen sprachlich codiert werden
und wie diese Codierung im System Wirkung entfaltet
– oder verliert.
Diese Perspektive erlaubt es,
Entscheidungen nicht zu interpretieren,
sondern sie so zu strukturieren,
dass sie anschlussfähig werden.
Abgrenzung
Diese Präzision ist nicht darauf ausgerichtet,
Menschen zu entwickeln, zu motivieren
oder zu begleiten.
Sie dient nicht der Persönlichkeitsarbeit,
nicht der Selbsterfahrung
und nicht der Optimierung individueller Fähigkeiten.
Im Mittelpunkt steht ausschließlich die Frage,
ob und wie Entscheidungen im System
so codiert sind,
dass sie Wirkung entfalten können.
Wo persönliche Entwicklung, Beziehungsgestaltung
oder methodisches Lernen im Vordergrund stehen,
setzt diese Arbeit bewusst nicht an.
Rückkopplung
Wo Entscheidungen ihre Wirkung verfehlen,
liegt das selten an fehlender Kompetenz
oder mangelnder Verantwortung.
Entscheidend ist,
ob die zugrunde liegenden Kriterien
im System wirksam sind
– oder nicht.
Dorthin richtet sich diese Arbeit zurück.